Wir sammeln Berichte von Betroffenen und dokumentieren sie. Eine vergleichbare Sammlung gibt es noch nicht. Das hat weitreichende Folgen. Nicht nur dass Betroffene mit den psychischen Folgen eines solchen Traumas und damit in ihrem Einzelschicksal nicht gesehen werden. Auch das Gesamtausmaß des Problems wird so nicht gesehen, die Dimension und damit auch der Handlungsbedarf werden nicht erkannt.
Wir möchten das gerne ändern. Daher haben Betroffene hier die Möglichkeit, uns über Ihre Situation zu berichten und ihre Erfahrungen zu schildern. Diese Berichte werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Im Lauf der Zeit möchten wir diese Berichte auch dazu nutzen, besonders dringliche Handlungsfelder für unsere Arbeit auszumachen.
Einzelne Berichte möchten wir hier auf dieser Seite veröffentlichen. Dies passiert nur mit ausdrücklichem Einverständnis. Der Schutz der Betroffenen ist uns sehr wichtig. Bei Bedarf werden die Berichte deshalb leicht bearbeitet und anonymisiert. Dies auch nur nach Rücksprache und mit ausdrücklichem Einverständnis.
Bitte senden Sie Ihre Berichte an
Beachten Sie dabei bitte folgende
Hinweise
Ihre Erlebnisse und Erfahrungen sind möglicherweise so belastend, dass Sie sich nur sehr schwer an diese erinnern können, ohne dass es zu einer ernsten Stressreaktion kommt. Bitte respektieren Sie Ihren eigenen Gesundheitszustand und übernehmen sich nicht.
Hilfreich bei einer Schilderung kann sein, dass Sie Ihren Bericht nicht in der Ich-Form schreiben, sondern in der dritten Person. Schreiben Sie so, als ob Sie über eine andere Person berichten, der Sie auch einen Namen geben können.
Wichtig ist:
Unser Schwerpunkt liegt in den psychischen Folgen von Behandlungsunfällen. Bitte senden Sie uns nur Berichte, in denen dieser Aspekt im Zentrum steht. Das gilt auch für die juristische Seite, die hier auch nur unter dem Aspekt psychischer Belastung steht, in dieser Hinsicht aber durchaus wichtig ist. Das betrifft auch den Umgang mit Ärzten, Kliniken und Institutionen wie Ärztekammern, Psychotherapeutenkammern, Schlichtungsstellen, Gerichten.
Es genügt, grob zu beschreiben, worin der eigentliche Behandlungsfehler oder das belastende Ereignis liegt. Welche psychischen Folgen hatte das für Sie? Haben Sie professionelle Hilfe deswegen in Anspruch genommen? Wenn ja, welche Profession? Hatte die Unterstützung Erfolg? Gab es dabei Probleme? Wenn nein, worin lagen diese? Konnten Sie anderweitig Hilfe in Anspruch nehmen?
